Rödelheimer Omerta

Mit der Euphorie von vier Toren, die uns fast die Freudlosigkeit (wohlgemerkt nur die 12 Spiele der Männer) der Rückrunde der Saison vergessen ließen, und reichlich Rest-Ouzo vom Saisonabschlussessen beim Griechen in der Köpenicker Altstadt im Körper, mit dem wir diese vier Tore zur Glückseligkeit begossen und besungen haben, fuhren wir zu nachtschlafener Zeit wieder einmal nach Frankfurt.

Die Boykott-Dämmerung

An einem Freitagnachmittag für ein Abendspiel in die Messestadt zu fahren, klingt weniger anstrengend als es letztlich dann ist. Sofern man noch in der vollbezahlten Lohnarbeit steckt und nicht für Union in die zu Unrecht geschmähte Lifestyle-Teilzeit gewechselt hat, ist einiges an Planung, Absprache und Vorbereitung nötig.

Ein makelloses Debakel

Warum fährt man nach München? Wäre man nur ein Städtereisender, dann böte die Stadt einiges für einen Wochenendtrip. Weißwurst, Bier und nahe Alpen zum Reispiel. Als Fußballfan wird es schon irrationaler. Da die 60’ger nicht aus den Puschen kommen und sich im Gestrüpp der Fußballniederung auf alle Zeiten verheddert zu haben scheinen, ist da nur der großkotzige Onkel aus Fröttmaning.